Der kleine Nik auf dem Sommertagszug in der Gartenstadt

Mannheim, 20. März 2011 – sieben Tage vor der Landtagswahl

Diesen Sonntag war wieder Sommertagszug veranstaltet durch den Bürgerverein Gartenstadt e.V.  Gemeinsam zogen wieder Familien mit Kindern, sowie einige verkleidete Gruppen, teilweise mit geschmückten Wagen durch die Gartenstadt zum Rodelhügel in den Käfertaler Wald. Dort wurde dann der Winter – diesmal bei angenehmen Temperaturen von 15 bis 17 Grad verbrannt.

Der Winter vor der Verbrennung

Der Winter vor der Verbrennung

Leider hat der kleine Nik mitbekommen, dass diesmal auch Politiker mit dabei waren, die die Veranstaltung für Kinder mehr oder weniger offensichtlich für den eigenen Landtagswahlkampf nutzen wollten.
“Ich will auch dahin!” quengelt Nik. “Ich lass´mich dort mit all´meinen Vorbildern fotografieren und vielleicht klappt es dann bei der nächsten Wahl mit meiner Landtagskarriere”.Schon schmeisst er sich in Schale, packt Gummibärchen für die Kinder seiner Wähler ein und springt in den vorbereiteten Korb auf unserem Küchentisch.

Am Freya-Platz angekommen sichtet er schon sein großes Vorbild Nikolas Löbel:

Der kleine Nik mit seinem großen Vorbild Nikolas Löbel und Christina Detmers vom Papierzirkus

Der kleine Nik mit seinem großen Vorbild Nikolas Löbel und Christina Detmers vom Papierzirkus

Im Gespräch erfährt er von Nikolas Löbels´ Karriere vom Straßenbauhelfer zum Jurastudenten und Landtagskandidaten *kritzelkritzelmerkmerk*.

Dann geht es aber schon los. Der Sommertagszug setzt sich in Bewegung. Mit dabei auch Nikolas Kollegen von der CDU, die Blumensamen an die Gartenstädter verteilen.

Der Winter wird verbrannt

Der Winter wird verbrannt

Zum Abschluss dann noch ein gemeinsames Gruppenbild mit Dame – und den drei Landtagskandidaten Stefan Täge (Piratenpartei), Roland Weiß (parteilos), Gudrund Müller (SPD Bezirksbeirätin) und Nikolas Löbel (CDU) – und natürlich dem kleinen Nik.

Stefan Täge (Piraten), Roland Weiß (parteilos), Gudrun Müller (SPD Bezirksbeirätin) und Nikolas Löbel

Stefan Täge (Piraten), Roland Weiß (parteilos), Gudrun Müller (SPD Bezirksbeirätin) und Nikolas Löbel

Und es hat keiner gemerkt, dass sie eigentlich alle für den kleinen Nik Wahlwerbung gemacht hatten.

“Wählen Sie mich, ich werde es nicht bereuen”

;-)

Die beiden weiteren aussichtsreichen Landtagskandidaten Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD) und Gerhard Fontagnier (Grüne) wurden leider nicht gesichtet, Nik´hätte sich gerne auch mit den beiden anderen fotografieren lassen.

Weitere Geschichten aus der wunderbaren Welt des Kleinen Nik gibt es hier.

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Wenn die Antifa zweimal klingelt – Herr Löbel!?

Durch einen Atomkraftdiskussionsbeitrag auf Facebook von Herrn Fontagnier bin ich auf einen Link auf dem Profil desselben zur seeeeehr linken (linksextrem?) Seite indymedia aufmerksam geworden.

Scheinbar greift jetzt auch die Antifa das Streitthema “kopflose Papplöbels” zwischen Herrn Fontagnier und Nikolas Löbel auf. Wir berichteten bereits darüber (Beleidigte Leberwurst?)

Einige von uns erinnern sich noch an die Ereignisse bei einer “Spontandemo” der Antifa, bei der sich der Stadtrat Gerhard Fontagnier für die Antifademonstranten stark machte.

Till Mannheim kennt ein Sprichwort: Eine Hand wäscht die andere.

Na hoffentlich klingelt die Antifa nicht bald auch “spontan” zweimal bei Herrn Löbel…

Eine interessante Lektüre über link(sextrem)e(?) Demomethoden – “hast Du mal ein Feuerzeug” findet sich bei Spiegel Online

Der Kandidat für Nicht- und Protestwähler

Bei der Landtagswahl 2011 im Mannheimer Wahlkreis 35 (Mannheim-Nord) steht neben Roland Weiß ein weiterer parteiloser Kandidat auf dem Stimmzettel.

Viele fragen sich scheinbar, wer dieser Klaus Hellmer ist. Dies zeigt sich auch bei den Zugriffen auf unseren Blog, die über eine Suchmaschine zu uns kommen.

Suchen

Suchen

 

Ich kann leider auf keine Webseite von Herrn Hellmer verlinken, da er nur ein Faxgerät und eine Telefonnummer hat, daher landen die meisten, die nach ihm suchen hier auf diesem Blog ;-) .
Vielleicht hätte es sich ja für Klaus Hellmer gelohnt eine kleine Webseite anzulegen, aber gestern habe ich in meinem Briefkasten folgenden Flyer gefunden.

Klaus Hellmer richtet sich in seinem Flyer insbesondere an alle Nichtwähler, Wutbürger und sonstige mit der Politik unzufriedenen.

Wer sich nicht vorstellen kann einen aussichtslosen Kandidaten zu wählen hier einige Argumente dafür.

 

Flyer Klaus Hellmer

Flyer Klaus Hellmer

Flyer Klaus Hellmer

Flyer Klaus Hellmer

Am besten immer ergebnisoffen

Im Wahlkreis 35 (Mannheim-Nord) ist noch alles offen. Ergebnisoffen sozusagen, das Lieblingswort der Stadtbahn Nord Befürworter.

Unter anderem die folgenden Landtagskandidaten hatten sich ergebnisoffen für die Stadtbahn-Nord ausgesprochen.

Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD)
Gerhard Fontagnier (Grüne)

Till wünscht weiterhin einen “ergebnisoffenen” Ausgang der kommenden Landtagswahlen ;-)

Ein Beitrag zu einer hoffentlich nicht “ergebnisoffenen” baldigen Abschaltung des AKW in Biblis findet sich im folgenden Video


Neue Vorwürfe gegen Roland Weiß und Vergleich vor Arbeitsgericht

Heute gab es einen Vergleich im Arbeitsgerichtsprozeß zwischen Roland Weiß und dem ASB.
Die fristlose Kündigung wurde in eine Kündigung zum 30. Juni 2011 umgewandelt. Der ASB hält weiterhin seine Vorwürfe aufrecht.

Der Mannheimer Morgen titelt heute “Neue Vorwürfe gegen Roland Weiß”. Der ASB würde Roland Weiß vorwerfen: “Er habe Bilanzen gefälscht und unrechtmäßig einen zu hoch datierten Mietvertrag abgeschlossen”.
Update: “Weiß akzeptiert Vergleich” (MM 12.03.2011): Der ASB will – so MM – Roland Weiß auf Schadensersatz in Höhe von 90.000 Euro für einen überhöhten Mietvertrag verklagen. “Dabei geht es darum, dass der ASB 2006 seine eigene Kfz-Werkstatt auflöste. Der bisherige Kfz-Meister des ASB übernahm sie, machte sich dann selbstständig, vermietete aber dem Verband einen 60-Quadratmeter-Raum und acht Stellplätze für 1600 Euro pro Monat”

Überraschend kommt daher die Meldung, dass sich beide Parteien auf einen Vergleich verständigt haben.
Im RNF Video : Verfahren Roland Weiß gegen ASB nimmt der ASB Landesgeschäftsführer Lars Ejnar Sterley zu den Vorwürfen gegen Roland Weiß Stellung: “Wir hatten jetzt noch zwei Punkte gefunden … der zweite Punkt, den ich schon sehr gravierend finde ist das Thema der Bilanzfälschung, wo wir aber leider aufgrund der schwierigen Aktenlage jetzt nicht nachvollziehen können: wer hat was angeordnet damit diese Bilanzen”.

Roland Weiß sieht diese Vorwürfe als massive Rufschädigung und Verleumdung.

Ein Blick ins Strafgesetzbuch zeigt, was man unter Übler Nachrede versteht:

§ 186
Üble Nachrede

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Till Mannheim fragt sich, ob bei den Ausführungen des ASB Landesgeschäftsführers ein Straftatbestand der Üblen Nachrede erfüllt sein könnte. Zumal Lars-Ejnar Sterley selbst darlegt, dass der Beweis des Vorwurfes der Bilanzfälschung nicht ohne weiteres möglich sei.

 

Nachträge:

Stellungnahmen von der SPD Mannheim-Käfertal zum Vergleich zwischen ASB und Roland Weiß

Im RNF Video: “nun war zu hören, dass die ASB Landesvorsitzende, eine SPD Landtagsabgeordnete (Marianne Wonnay?) auf einer harten Linie vor Gericht bestand”

MM 14.03.2011: “Streit um Bewertung des Vergleichs vor Arbeitsgericht”

Wormser Zeitung 12.03.2011: “Fall Weiß” zu den Akten gelegt

Bundespolitik: Piraten sind für Straffreiheit von Kinderschändern

Bundesparteitage können langweilig sein. Doch diesmal wecken die Piraten mit einem Kracher die Aufmerksamkeit der gesamten Medienlandschaft.

Der Spiegel schreibt:

“Beschlossen haben die Piraten am Wochenende auch ein Positionspapier zur Abschaffung des Inzest-Paragrafen im Strafgesetzbuch, der Sex zwischen Eltern, Kindern und weiteren Nachkommen sowie zwischen volljährigen Geschwistern unter Strafe stellt. Piraten priesen dies als “mutigen” Schritt.”

Für einen Aufreger sorgt diese Schlagzeile insbesondere auch durch den aktuellen Prozess in Baden-Baden, bei dem der 38 jährige Angeklagte aus Erfurt ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte.

Gut, jetzt kann man den Piraten sicher nicht anlasten, dass sie mit Ihrem Beschluss auch den oben angesprochenen Fall befürworten.

Doch was genau ist denn die Position der Piraten in diesem Fall? Will man ein Gesetz einfach abschaffen, weil man es nicht plausibel findet oder meint, dass es keinen Schutz bieten würde? Hier der Link auf ein Forum der Piratenpartei mit dem Inhalt des Antrages.

Ein Blick ins Strafgesetzbuch zeigt, was die Piraten genau abschaffen möchten:

§173 Beischlaf zwischen Verwandten

(1) Wer mit einem leiblichen Abkömmling den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer mit einem leiblichen Verwandten aufsteigender Linie den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft; dies gilt auch dann, wenn das Verwandtschaftsverhältnis erloschen ist. Ebenso werden leibliche Geschwister bestraft, die miteinander den Beischlaf vollziehen.

(3) Abkömmlinge und Geschwister werden nicht nach dieser Vorschrift bestraft, wenn sie zur Zeit der Tat noch nicht achtzehn Jahre alt waren.

Bei den Landtagswahlen Baden-Württemberg treten Stefan Täge und Lisa Hofmann an. Die MAPOBlog Redaktion wird den beiden Kandidaten daher Gelegenheit zur Stellungnahme auf Abgeordnetenwatch.de auf geben.

Im übrigen ist eine solche Forderung nicht neu. Auf ihrem Gründungsparteitag 1980 forderten die Grünen bereits die Abschaffung des Inzestparagraphen

Informationen aus dem Wahlkreis

Mannheim, 3. März 2010 – Landtagswahlen

Stunk bei Grünen und CDU

Gleich zwei Rücktritte in kurzer Zeit:

Der Schatzmeister des Grünen Kreisverbandet Heinz E. Neumüller tritt nach Informationen des Mannheimer Morgen angeblich wegen Uneineinigkeiten über das Wahlkampfbudget des Kandidaten für Mannheim-Nord (Gerhard Fontagnier) zurück. Auf www.fontagnier.de findet man noch keine Pressemitteilung – bei CDU Skandalen geht das sonst schneller.

Wer spenden möchte, der kann sicher sein, dass Herr Fontagnier eine sinnvolle Verwendung findet: Mannheim Begrünen/Spenden.  Vielleicht neue Wahlplakate? ;-)

Bei der CDU hat der Landtagsabgeordnete Klaus Dieter Reichardt sein Mandat kurz vor Ende der Legislaturperiode. Begründung: Gesundheitliche Probleme und “es wäre gegen meine Überzeugung, im Wahlkampf meinen guten Namen für Kandidaten einzusetzen, die meine Frau und mich bis heute diskreditieren.” (Zitat Artikel MM –>hier)

Parteien zur Wahl – Teil 2 BIG Partei

Für alle, die das Wahlvideo der BIG Partei mangels türkischer Sprachkenntnisse nicht verstehen, hier die Version mit deutschen Sprechblasen.

Dieses Video ist für diejenigen, die noch nicht wissen, wen Sie wählen sollen.

Hier wird erklärt, wie es geht. Viel Spaß beim Wählen! Ahoi!

Kurzmeldung: Ehemaliger SPD Landtagskandidat Roland Weiß hat Gastauftritt in CDU-Wahlkampfvideo

Mannheim im Februar 2011, Landtagswahlkampf

Fundstück der Woche: Ehemaliger SPD Landtagskandidat Roland Weiß ist im CDU Wahlkampfvideo von Nikolas Löbel zu sehen.

Ab Minute 1:04

Es ist Fasching! Ahoi!

Skandal um AWO Fastnachtsfeier

Mannheim, 26. Februar 2011 – Landtagswahlkampf

“Heftiger Streit um einen Vorort-Fastnachtsnachmittag” ist im Mannheimer Morgen zu lesen.
“AWO schließt CDU-Kandidaten aus!” schreibt der CDU Landtagskandidat Nikolas Löbel auf seiner Webseite.

Nachtrag 28.02.2011: Die Pressemitteilung befindet sich nun nicht mehr auf Nikolas Löbels´Webseite. Mag sein, dass er sich mit seinen Aussagen einfach zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Möglicherweise liegt dies an der Aussage: “so durfte ich die Veranstaltung der AWO-Käfertal erst gar nicht besuchen”. Aus (nicht SPD/AWO) Fastnachterkreisen habe ich erfahren, dass er auf dieser Veranstaltung gesehen wurde. Wir berichten, sobald wir etwas Neues erfahren.

AWO schließt CDU-Kandidaten aus

AWO schließt CDU-Kandidaten aus

Nikolas Löbel wollte – so der MM – die Fastnachtsveranstaltung mit einem ZDF Fernsehteam die Fastnachtsveranstaltung besuchen. Dies lehnte die AWO Vorstandschefin Sabine Neuber ab, jedoch “meinte sie (Zitat MM):

“Er ist uns jederzeit willkommen – ohne Kamerateam.”

Kritiker aus den Reihen der CDU könnten die SPD jetzt als schlechte Verlierer hinstellen, da ja durch die Kandidatur des ehemaligen SPD Landtagskandidaten Roland Weiß als Einzelkandidat der CDU Kandidat Nikolas Löbel mittlerweile als klarer Favorit für den Gewinn des Direktmandates gilt.

Pikanterweise ist auch der Wahlkampfleiter des SPD Kandidaten Dr. Stefan Fulst-Blei, Stefan Höß, 1. Vorsitzender im Karnevalsverein CCW und auch 1. Vorsitzender im AWO Ortsverein Waldhof-Gartenstadt-Luzenberg.

Entwarnung

Alle Spekulationen können jedoch getrost unter “Wahlkampffantasien” abgelegt werden. Die wahren Hintergründe zum Skandal um die AWO Fastnachtsfeier wurden dem MAPOBlog heute anonym zugespielt.
Als “Stefan und Stefan” planten Kandidat und Wahlkampfmanager einen Auftritt als SPD Männerballett. Die Vorstellung den Auftritt vor laufender Kamera zu absolvieren konnte sich der  – fastnachtstechnisch
Unerfahrenere – nicht vorstellen. Daher auch die vorschnelle Absage an den CDU Kandidaten. Der Programmpunkt wurde schlussendlich komplett aus dem Programm genommen.

Hier eine von 200 bereits gedruckten Autogrammkarten des neuen Traum Duos:

SPD Männerballett

SPD Männerballett
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